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Die Gründungszeit
Aktive Bläser 13-15
Der Posaunenchor (PC) wurde im Winter 1911/1912 durch 15 Mitglieder des Männer- und Jünglingsverein gegründet.
Aufgrund des 1. Weltkrieges wurde 1915 bis 1918 der Bläserdienst eingestellt. Die Wiederaufnahme der Übungsstunden erfolgte 1919.

Das Bild zeigt den Posaunenchor im Jahre 1925
Die 20iger und 30iger Jahre
Aktive Bläser 12-24
Der Posaunenchor (PC) konnte in diesen Jahren die Mitgliederzahl verdoppeln. Ein besonderer Dank wurde dem, in 1935 scheidenden Pfarrer Werner gewidmet, der maßgeblich am Aufbau des Chores beteiligt war.
Gemeinsam mit dem Männer- und Jünglingsverein und dem gemischten Chor wurden Konzerte, teilweise mit Theaterstücken veranstaltet, und diese auch ausserhalb Eisemroth vorgetragen. Trotz der kilometerlangen Märsche (mit Instrumenten) waren diese Ausflüge sehr beliebt und zählten zu den Höhepunkten eines Jahres.
Ab 1933 musste der PC "sich in die Dienste der nationalen Feierlichkeiten stellen" und z.B. am Tag der Arbeit (1.Mai) in Bergmannsuniform aufmarschieren und dazu Märsche spielen.
Im Januar 1936 erfolgte der Beitritt zur Reichsmusikkammer.

Posaunenchor 1933
Bei Kriegsausbruch im September 1939 stellte der PC die Übungsstunden und Dienste ein.
Die 40iger und 50iger Jahre
Aktive Bläser 12-15
1947 erfolgte der Wiederaufbau des Chores mit 7 Gründungsmitgliedern und 7 Anfängern unter der Leitung von Ernst Sommer. Am 1.Oktober 1948 wurde bis dato das letzte Verbot einer Zusammenkunft ausgesprochen, doch dies galt für sämtliche öffentliche Veranstaltungen in Eisemroth. Grund: Die Maul- und Klauenseuche war ausgebrochen. Am 31.10. 1948 wurde das Verbot wieder aufgehoben.
Am 14.07.1956 wurde eine Bandaufnahme für die Radiomission gemacht.

Dieses Bild aus dem Jahre 1957 zeigt Gustav Hartmann beim Waldgottesdienst an Himmelfahrt bei den Wilhelmsteinen.
Am 30.01.1958 erfolgte der Beitritt zum

Die 60iger Jahre
Aktive Bläser 13-17
Ab den 60iger Jahren wurde durch immer bessere Mobilität fortan in jedem Jahr an Posaunenfesten auch ausserhalb des Dillkreises und an ev. Kirchentagen (1965 Köln und 1975 Frankfurt/M.) teilgenommen. Es wurden jährliche Bläserschulungswochen mit den jeweiligen Landesposaunenwärten (LPW) durchgeführt und im August 1966 kam es sogar zu einem kulturellen Austausch mit dem schwarzen Kontinent. Die Gemeinde hatte einen Posaunenchor (17 Bläser) aus SÜD-WEST-AFRIKA zu Gast.
Instrumentale Veränderung: In 1962 wurde der 4/4 Bass ausgemustert, da nicht mehr reparabel. Ein neuer 3/4 Bass wurde gekauft.

Kirchentag 1965 in Köln

Kirchentag 1965 in Köln
Die 70iger Jahre
Aktive Bläser 18-25
1971: Zum ersten Mal seit Gründung des PC schlossen sich mit Marlies Schilke, Karin Thielmann und Karola Weil Bläserinnen dem Chor an.
Am 11.02.1973 fand eine besondere Ehrung statt. Chorleiter Ernst Sommer feierte sein 50. jähriges Jubiläum. Am gleichen Tage fand auch die Übergabe des Dirigentenstabes an Wilfried Sommer statt.

Chorleiter Ernst Sommer (3.v.r./Bild aus dem Jahre 1979)
Auch an kommunalen Veranstaltungen wurde ab den 70iger Jahren teilgenommen. So wurde am 27.06.1976 anlässlich der 700-Jahrfeier von Eisemroth ein "Geburtstagsständchen" auf dem Kirchberg gegeben und am 06.07.1977 zur Einweihung der "Glück auf Hütte" an Weisenstein gespielt.
Wie gut, dass es den Posaunenchor gibt, denn vom 05.02.- 16.04.1978 bestreitete der PC den gesamten musikalischen Teil der Gottesdienste -einschließlich Liturgie- da die Orgel wegen notwendiger Reparatur nicht zur Verfügung stand.
Instrumentale Veränderung: In 1978 wird der 3/4 Bass gegen einen Viertel-Bass getauscht.

PC 1979 unter der Leitung von Wilfried Sommer (2.v.r.)
Zu Besuch der Landesposaunenwart Werner Both (rechts)
Die 80iger Jahre
Aktive Bläser 18-22
Highlight in 1981 war die Teilnahme am ev. Kirchentag in Hamburg

1981 auf den Landungsbrücken in Hamburg
Geprägt wurden die 80iger Jahre durch viele gemeinsame Konzerte und Abendmusiken mit dem Kirchenchor Eisemroth unter der Leitung von Gisela Weiß-Jäger und Martin Fromme.

Abendmusik am Buß- und Bettag 1983

Posaunenchor 1986
Am 25.12.1987 gab Wilfried Sommer sein Amt als Chorleiter auf. Nach 3 Monaten der Vakanz stellte sich am 01.04.1988 Johannes Weg aus Manderbach im Karfreitagsgottesdienst als neuer Chorleiter der Gemeinde vor.
Die 90iger Jahre
Aktive Bläser 14-18
Auch in den 90iger Jahren blieb die Tradition erhalten, gemeinsam mit dem Kirchenchor (unter der Leitung von Günther Emde) Konzerte, Abendmusiken und Ausflüge zu veranstalten und an Landes-, und Bezirksposaunenfesten sowie an Kirchentagen teilzunehmen.

Posaunenchor 1993 unter der Leitung von Johannes Weg (5. v.l.)
Der Chor bestreitet bis zum heutigen Tage seine musikalischen Dienste in der Kirchengemeinde und beteiligt sich darüberhinaus auch an kommunalen Veranstaltungen in Siegbach.
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Nikolausfeier 1998 Nahkauf Bender in Eisemroth
Das neue Jahrtausend
Anzahl Bläser 18-25
In 2002 feierte der PC sein 90.jährges Bestehen . Anlässlich dieses Jubiläums wurden im April und November Abendmusiken aufgeführt.

Die Abendmusik am 17.11.2002 stand unter dem Motto: Der Mond ist aufgegangen und andere Abendlieder
Im Jahr 2003 wurden Werner Diebel, Hermann Schmidt und Werner Sommer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. (siehe Bilder - Ehrungen)
In 2004 erhielten Hans und Walter Sommer ebenfalls die Ehrung für 50 Jahre Posaunenchordienst.
Mit einer gezielten Aktion in der Grundschule Eisemroth durch den 1. Vorsitzenden Matthias Schäfer konnten 8 Jungbläser für den Posaunenchor gewonnen werden. Diese begannen im Mai 2003 mit den Übungsstunden.
09.+ 10.10.2004 Teilnahme am Landesposaunentag in Kleinlinden.

v.l. Lorena, Hermann und Moritz Bild:Helmut Krebs
19.06.2005 Hessentag in Weilburg. Geimeinsames Musizieren mit dem Posaunenchor Hirzenhain im Schloßgarten.
Der Chor im Jahr 2005

h.l. Martin Eizenhöfer, Jürgen Sommer, Moritz Thamer, Mark Sommer, Ewald Schilke, Walter Sommer, Hermann Schmidt, Karl-Heinz Müller, Hans Sommer
m.l. Matthias Schäfer, Klaus Philipp, Johannes Weg, Karin Metz, Werner Sommer, Lorena Carrascosa Santos, Fabian Schäfer
v.l. David Schäfer, Maximilian Schäfer, Silas Lira, Joshua Lira, Niklas Schäfer
(es fehlen: Werner Diebel, Torben Nachtigall, Andre Hampl) |